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17.11.2014 Friedensgebet gegen Diskriminierung von Flüchtlingen

Friedensgebet gegen Diskriminierung von Flüchtlingen

Christen, Muslime und Juden laden zum gemeinsamen Friedensgebet in der Münchner Innenstadt ein

Ein multireligiöses Friedensgebet in der Stadt und für die Stadt – dazu laden Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg und Stadtdekanin Barbara Kittelberger in der Münchner Innenstadt ein. Das Friedensgebet findet am Montag, den 17. November um 18.00 Uhr, vor St. Michael in der Neuhauser Straße 6 statt.

friedensgebet

Das ausdrückliche Engagement der Veranstalter richtet sich gegen jede Form von rechtsextremer Gewalt und Diskriminierung von Flüchtlingen. „Manchmal hilft nur noch beten“, betonen sie – das gelte insbesondere dann, wenn zum Beispiel in den Greueltaten der Terrormilizen IS die Abgründe von Hass, blinder Gewalt und Fanatismus sichtbar würden. „Die Situation der Menschen, die fliehen müssen, seien es Christen, Juden, Jesiden oder Muslime ist unerträglich und fordert auch uns in München heraus.“

Verbände und Einzelpersonen, bürgerschaftliche Aktionen in den Stadtteilen, ebenso wie in Kirchengemeinden und Einrichtungen seien unverzichtbar, um den sozialen Frieden zu erhalten, betonen zu Stolberg und Kittelberger und fügen hinzu: „Als Religionsgemeinschaften wollen wir darüber hinaus ein Zeichen setzen.“

Weitere Informationen zum Friedensgebet in der Münchner Innenstadt finden Sie hier.