Berichte über die Arbeit des Helferkreises

Fest der Begegnung beim Ökumenischen Kirchweihfest 2016

Taufe von zwei nigerianischen Kindern

DW Nachrichten

Gestörtes Verhältnis zwischen CSU und Kirche

Eine Äußerung von CSU-Generalsekretär Scheuer zur Flüchtlingsproblematik sorgt in der katholischen Gemeinde im bayerischen Putzbrunn für Empörung. Hier engagieren sich viele Gemeinde-Mitglieder in der Integrationsarbeit.

Video ansehen 03:46

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Besuch der Neuen Pinakothek und Ostparkspaziergang mit Bewohner/innen der Gemeinschaftsunterkunft Putzbrunn

Mit Interesse haben einige Bewohner der GU das Angebot des Helferkreises für die Gemeinschaftsunterkunft Putzbrunn, Team „Freizeit, Unternehmungen, Einkaufen“, angenommen und die Neue Pinakothek in München besucht. Gefreut hat uns, dass sich auch Jugendliche der Samstagnachmittagsunternehmung angeschlossen haben. Mit Ausnahme eines Schülers war es für alle der erste Museumsbesuch. Schon die großzügige und dennoch schlichte Eingangshalle mit zugehörigem Museumsladen machte gehörig Eindruck. Wir hatten zur Besichtigung insbesondere die hellen und farbenfrohen Bilder der Impressionisten ausgesucht. Besonders gefallen haben „unserer“ älteren Dame aus dem Irak die Gemälde, die Menschen bei der Arbeit auf dem Feld zeigen. „Wie bei mir daheim“, sagte sie.

Ostpark 1(1)

Die Hitze des 24. Juni konnte uns nicht davon abhalten den geplanten Ostparkspaziergang in die Tat umzusetzen.  Die Beteiligung war wetterbedingt gering, wir hatten dennoch sehr viel Spass. Vorbei am Ostparksee mit Fotostopp bei fünf jungen Schwänen und deren angriffslustiger Schwanenmutter sowie dem toll ausgestatteten Kinderspielplatz ergatterten wir im Biergarten eine Schattenbank und erfrischten uns bei Almdudler, Orangenlimonade und alkoholfreiem Weißbier. Nachdem die jungen Damen aus dem Irak und aus Eritrea mittlerweile über gute Deutschkenntnisse verfügen, stand einer interessanten Unterhaltung nichts im Weg.

Ziel der gemeinsamen Unternehmungen ist es auch, Motivation für eigene Aktivitäten zu schaffen und den Leuten zu zeigen, dass es in einer „teuren Stadt“ wie München möglich ist, ohne Eintrittsgebühren Museen, Parks, Konzerte und mehr zu besuchen. Z. B. bieten Staatliche Museen  „Flüchtlingen in Begleitung von Begleitpersonen/Helferkreis“ freien Eintritt.

München im Juni 2016
Ursula Eckmann
Vom Helferkreis für die Gemeinschaftsunterkunft Putzbrunn

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Kreativer Deutschkurs für junge Flüchtlinge

Flüchtlinge lernen mit einem Liebes-Rap und Rollenspielen deutsche Sprache und Kultur. Campus Magazin begleitet Kenny, Fiona und Michael, die ihr preisgekröntes Integrations-Projekt in Eigeninitiative und ohne Unterstützung durchführen.

Von: Annekathrin Wetzel

Stand: 17.06.2016 |Bildnachweis

Fiona und Kenny | Bild: Bayerischer Rundfunk 03.07. | 22:45 Uhr EinsPlus
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Weltsprache Deutsch

Zu wenig Lehrer, zu wenig Plätze, zu wenig Geld: Die Volkshochschule, Deutschlands größter Sprachkursanbieter, ächzt unter dem Andrang lernwilliger Flüchtlinge

Focus-Magazin, Politik & Gesellschaft – den ganzen Artikel lesen Sie hier: Focus_7.11.2015

Deutschkurs

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Flüchtlinge in Bayern Die Stimmung im Freistaat

Die Welt blickt auf München und Bayern – und ist beeindruckt von der Hilfsbereitschaft: Tausende Flüchtlinge werden herzlich empfangen. Aber es wachsen auch Sorgen und Ängste, mancherorts führt das zu Hetze und Gewalt gegen Flüchtlinge. Ein Stimmungsbild aus Bayern.

Stand: 06.09.2015

Ein Bericht des Bayerischen Fernsehens mit einem kurzen Blick auch in die Putzbrunner Unterkunft.: HIER

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Das Heimat-Projekt

Gut dabei, IV: Maureen malt in einer Kunstgruppe. Eines ihrer Bilder wurde bereits ausgestellt

30.7.2015 | Caroline von Eichhorn

Lesen Sie einen Artikel über das Putzbrunner Kunstprojekt in: Fluter – ein Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung

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Asylhelferkreis Tolerantes Putzbrunn – Netzwerke knüpfen für Menschen in Not

Asylbewerberhelferkreis Putzbrunn beim Bennofest

Bennofest 2015 Plakat

Der ökumenische Helferkreis Asyl Putzbrunn ist mit einem Stand beim Bennofest am Samstag, 27. Juni 2015, 12:00-18:00 Uhr auf dem Münchner Odeonsplatz vertreten. Neben einer Präsentation der Aktivitäten des Helferkreises und interkulturellen Spielen für Kinder und Erwachsene stehen Mitglieder des Helferkreises und Bewohner der Unterkunft in Putzbrunn als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung. Sie teilen Ihre Erfahrungen und Ideen gerne mit Interessierten und Engagierten in der Hilfe und Begleitung von Asylbewerbern und Flüchtlingen aus den Pfarrgemeinden und Verbänden. Der Ökumenische Asylbewerberhelferkreis Putzbrunn wurde vom Katholikenrat der Region München 2013 mit der Pater-Rupert-Mayer-Medaille geehrt. Mehr unter www.bennofest.de und   www.tolerantes-putzbrunn.de

Das Münchner Kirchenradio hat die Aktivitäten der vielen kirchlichen Gruppen auf dem Bennofest des Katholikenrats in München begleitet und auch den Helferkreis interviewt.

Hören Sie hier das Interview vom Bennofest.       20150627_155449

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Asylsuchende in Putzbrunn – Rückblick des Helferkreises auf eine spannende Zeit

Seitdem die damalige Landrätin Johanna Rumschöttel am 4. April letzten Jahres die Putzbrunner Flüchtlingsunterkunft bei einem kleinen Festakt an die Vizepräsidentin der Regierung von Oberbay-ern, Maria Els, übergeben hat, ist viel passiert. Die ersten Asylbewerber zogen Ende Mai 2014 in das neue Haus. Und schon wenig später war es mit seinen 60 Betten voll belegt. Die neuen Bewohner stammen aus vielen Ländern: Eritrea, Nigeria, Mali, Senegal, Somalia, Afghanistan, Syrien, Irak, Aser-baidschan und China. Mehr: Bericht aus dem Helferkreis

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29.01.2015 Deutschkurse für Asylbewerber- Der Weg aus der Isolation – MM: Katrin Woitsch

In der Putzbrunner Asylbewerber-Unterkunft werden mehr als 20 Sprachen gesprochen. Jeden Mittwochnachmittag aber nur Deutsch. Denn mittwochs findet dort ein kostenloser Kurs der Volkshochschule statt. Ohne diese Initiative könnten sich die Flüchtlinge kaum verständigen. Der Kurs ist ihr Weg aus der Isolation. VON KATRIN WOITSCH

Putzbrunn – Yazi hat eine Lieblingsfrage: Woher bist du? Wenn sie auf diese Frage antworten soll, dann antwortet sie lächelnd. Sie sortiert im Kopf noch einmal kurz die Wörter – und sagt: „Ich. Bin. Aus. Deutschland.“  Diese Antwort mag Yazi sogar noch ein bisschen lieber als die Frage. Obwohl sie nicht ganz stimmt. Mehr: MM_29.01.2015

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Flüchtlinge und Helfer – ein Bericht des Münchner Kirchenradios

Weihnachten, das ist auch die Geschichte von der Herbergssuche und von Ankommen. Wie geht es Flüchtlingen bei uns  jetzt an Weihnachten, welche Sorgen tragen sie mit sich herum, welche Hoffnungen haben sie? Wie sehen engagierte Helfer die Entwicklung des Miteinanders, was kann man gemeinsam erreichen? Wir besuchten Asylbewerber und Helfer in Putzbrunn und ein Musikprojekt mit Flüchtlingen. Von: Gabriele Hafner

 Bericht über die Putzbrunner Weihnachtsfeier.
Dateien:
EL_KW_52_web.MP342 M

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Mehr Hilfe für Flüchtlinge: ein Bericht des BR in der Rundschau vom 6.11.14 (ab 9:22: BR-Rundschau)

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Bericht über die Arbeit des Helferkreises Asyl Putzbrunn:

“Herzlich willkommen – endlich angekommen!? – Das Leben in Putzbrunn ist bunter geworden. Die neue Asylbewerberunterkunft in der Waldkolonie ist bezogen. 60 Neubürger aus Eritrea, Somalia, Afghanistan, Mali, China, Irak und Aserbaidschan versuchen sich in den Supermärkten und an den Bushaltestellen zu orientieren, die Pläne zu lesen oder mit dem Fahrrad die Umgebung zu erkunden.  Mehr: Asyl_Putzbrunn

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Berichte und Interviews:

20.02.14 Bericht der Deutschen Welle über die Arbeit des Helferkreises in PutzbrunnFlüchtlingshilfe über Glaubensgrenzen hinweg – Fremd, aber nicht allein gelassen: In Putzbrunn bei München leben seit über einem halben Jahr zwei Flüchtlingsfamilien im alten Pfarrhaus. Auch bei den Sorgen und Nöten des Alltags helfen engagierte Christen.

Unter o.g. Link auch Umfrage: Was sagen die Anwohner in Putzbrunn zu den Flüchtlingen

25.11.13 Interview mit Diakon Stocker zur Aufnahme von zwei irakischen Familien im alten Pfarrhaus:

26.11.13 Das Bayrische Fernsehen berichtet: Kirche und Asyl – Herbergssuche: ein Bericht aus Putzbrunn. Schauen Sie hier:   Pfarrhaus

 

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Interview mit einer Familienpatin

„Das Schönste ist einfach, diese Menschen anzunehmen und für sie da zu sein“

Ein Mitglied des ökumenischen Asylhelferkreises Ottobrunn/Putzbrunn im Interview:

Seit einigen Monaten betreuen Sie ehrenamtlich eine Familie von Asylbewerbern. Was hat Sie dazu bewegt, sich hier zu engagieren?

Begonnen hat mein Engagement damit, dass ich mich als Schul- bzw. Lesepatin für Migrantenkinder zur Verfügung gestellt habe. Anfang des Jahres las ich in der Zeitung über den Asylhelferkreis, und genau in diesem Bereich wollte ich mich einbringen. Diese Menschen haben keine Lobby, sie bekommen einen Stempel aufgedrückt, und es gibt viele Vorurteile. Ich wollte Asylbewerber kennenlernen und ihnen Hilfe anbieten.

Wie sieht Ihre Unterstützung für die Familie konkret aus?

Ein krankes Kind mußte regelmäßig einmal pro Woche zum Arzt gebracht werden. Durch den stetigen Kontakt hat sich ein Vertrauensverhältnis entwickelt, und die Eltern zeigten mir Dokumente, Briefe etc. von Behörden, Kindergarten und Schule. Ich habe durch einen relativ gut Deutsch sprechenden Verwandten Termine und Behördenvorgänge besprochen, Formulare ausgefüllt und weitergeleitet. Die Familie konnte mich jederzeit anrufen, wenn sie Hilfe brauchten.

Wie verständigen Sie sich mit den Flüchtlingen?

Die Verständigung ist natürlich schwierig und eine ganz große Herausforderung. Oft geschieht das mit Gesten, Händen, Zeigen und Aufzeichnen. Allerdings können die größeren Kinder aus anderen Familien schon ein bißchen Deutsch und dolmetschen dann. Die arabischen Familien haben ein zusätzliches Problem: sie können weder die Sprache sprechen noch die deutsche Schrift schreiben.

Ihr schönstes Erlebnis mit dieser Familie?

Diesen Menschen zu helfen, macht sehr viel Freude. Sie sind unendlich dankbar, laden mich zu Tee, Kaffee und arbabischem Essen ein, und die Kinder winken und rufen schon von weitem. Manchmal kommt es mir sogar so vor, als wäre ich schon Teil der Familie. Es gibt soviel positives Feedback und das Schönste ist einfach, diese Menschen anzunehmen und für sie dazusein.  Vielen Dank!  

Das Interview führte Pfarrerin B. Hopfmüller

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